schnell … an diesem Sonntag, 29. Mai, Transporter, Wien
Stefan Voglsinger: no input fx and tv screen projections
Michael Mason: saxophone
Alexander Chernyshkov - high voltage relays
Dario Fariello - saxophone, viola
Stefan Voglsinger - snare drum
Marina Poleukhina - toys, amplified objects, electronics
Bruno Liberda - metaphonics
mein wichtigstes Utensil für den Abend:
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27. Mai 2016
29. März 2013
IN SICH(T)
Die
Kirche hallt! Schubert‘s Wandererfantasie würde sich an den gefliesten Wänden
der Luegerkirche selbst überholen. Dieser eigentlich unmögliche Klangraum reizt
und inspiriert.
URAUFFÜHRUNG
Bruno
Liberda macht die Kirche inmitten des Zentralfriedhofs in Wien zum großen
Klangwerkzeug: Alle – Spieler und Bespielte sitzen quasi im Bauch des Instruments:
„IN
SICH(T)“
Der Schlagwerker spielt Säulen, Kirchenbänke, Marmor
und Holz, die Stimme des Sprechers prallt gegen die Jugendstilornamente,
Gitarren- und Bassklarinettentöne vereinen sich in der Kuppel und strahlen
regenschirmförmig über die Zuhörerinnen.
20. April
2013, 16.00 - 18.00 Uhr Luegerkirche, Zentralfriedhof Wien. Eintritt: 15 / 5 Euro
Die
Kirche knallt, flüstert, schreit und singt.
13. März 2013
auf die Probe stellen …
eben zurück von der ersten Probe zu "IN SICH(T)". Der Kirchenraum – klingt und klingt und klingt. Die "Truppe" spielt und spielt und spielt … werden wir mit den zwei vorgesehen Stunden fürs Konzert durchkommen? Wir beginnen, die ersten Motive, Klänge, Zusammenhänge im wahrsten Sinne des Wortes in den Raum zu stellen und schon sind zwölf Minuten vorbei. Dabei hat die Baßklarinette eben erst einmal durchgeatmet, die Gitarre eine Saite gestrichen, zwei drei Wörter sind von der Säule herab erklungen und der Perkussionist streift suchend entlang den Kirchenbänken, findet Hohlstellen im Holz, die er mit bloßen Händen zum tönen bringt …
"Die Interpreten reagieren, werden in ihrem Vortrag vielleicht langsamer, löchriger, zögernder, aber auch agressiver, bestimmter und lassen sich auch von dichter werdenden Klängen in unvorhergesehene Pausen drängen. Das wieder besänftigt die Aktivitäten der Klangmaschinen.
"Die Interpreten reagieren, werden in ihrem Vortrag vielleicht langsamer, löchriger, zögernder, aber auch agressiver, bestimmter und lassen sich auch von dichter werdenden Klängen in unvorhergesehene Pausen drängen. Das wieder besänftigt die Aktivitäten der Klangmaschinen.
Ein abwechselndes, ineinander verflochtenes Geben und Nehmen, das sich zur holistischen Ganzheit des Stückes fügt."
Dieser kurze Auszug aus den Spielanleitungen der Partitur setzt sich schnell in Realität um, bewahrheitet sich wie von selbst.
Der Raum leitet uns.
Der Raum leitet uns.
12. Dezember 2012
"Wir stoßen beim Umgraben auf unsere Erinnerungen"
An der Partitur zu "IN SICH(T)" wird fleissig gearbeitet:
Graphische Teile ergänzen den großen technischen Abschnitt, in dem festgelegt wird, wie eine 7-Kanal Installation Klangbewegungen quer durch den Kirchenraum am Zentralfriedhof spannt, über die vor-komponierte Motive im Raum erklingen, die, von der jeweiligen Aktivität abhängig, von digitalen und analogen live elektronischen Komponiersystemen weitergesponnen, abgelenkt, „umgefärbt“ werden.
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