8. Januar 2012

Klangwerkstatt

meine Werkzeuge zum Komponieren reichen vom Bleistift (kein Foto:-) über verschiedene Hilfsmittel (pseudo)instrumentaler Art als Zulieferer





































… bis hin zu spezieller Computersoftware und einem eigens für Musik gebauten Computer 


Um 1950 unterscheiden wir genau zwischen mit Mikrofonen aufgenommenen, vorher mechanisch erzeugten Klängen ("musique concrète" / Paris), die dann hauptsächlich mit Schnitt und Geschwindigkeitsmanipulation zu "Tape-music"weiterverarbeitet werden und rein elektronisch aus Oszillatoren u.a. hergestellten ("elektronischen Musik" / Köln), in Konsequenz der seriellen Musik genau berechneten Klängen. Es herrscht auch ein philosophischer Dissenz, da die einen überzeugt sind, dass uns die Natur überreich mit den komplexesten Spektren beschenkt, die mittels Technologie nie erreicht werden könnten, die anderen hingegen endlich froh sind, sich mittels Umkehrung der Fourier-Analyse (Zerlegung jedes Klanges in Sinustöne ≠ Synthese jedes beliebigen Klanges aus Sinustönen) eben von der "Natur" befreien zu können.
Natürlich haben beide Methoden Vorteile, sind inzwischen (nicht nur) im Computer zusammengewachsen und vor allem unglaublich verfeinert worden. Neue Mikrofon- und Aufnahmetechniken erlauben uns, Spektren von Schallereignissen minutiös einzufangen und darzustellen. Neueste Computerprogramme ermöglichen dann, diese Matrizen als Ausgangsmaterial zu raffiniertem Komponieren zu verwenden.



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